Julie SerriereVon: Julie Serriere, Account Executive, emarsys

Haben Sie sich je gefragt, ob ein eCommerce-Zahlungsvorgang im echten Leben bestehen könnte? Würden Sie dem Laden um die Ecke auch weiterhin die Treue halten, wenn Sie an der Kasse 15 Fragen beantworten müssten, bevor Sie Ihre Einkäufe mitnehmen könnten?

Werfen Sie einen Blick auf dieses Video….

Seit etwa 15 Jahren gibt es eCommerce, für manche ist das Einkaufen im Internet zur fixen Gewohnheit geworden. So jemand bin ich – ich kaufe alles online, von Kleidung bis zu Lebensmitteln. Als Online-Fan in den Zwanzigern und frühere eMarketerin ist die eBezahlung ein Kinderspiel für mich. Die SCHLECHTEN Nachrichten: Ich bin wahrscheinlich nicht Ihr typischer Kunde (keine Angst, am Ende dieses Beitrags habe ich auch gute Nachrichten für Sie).

Eine der ersten Lektionen, die ich im Marketing gelernt habe, ist: Glaube nie, dass dein Verhalten das allgemein übliche ist. Ein Beispiel: Ich habe noch nie verstanden, warum mir die Supermärkte Flyer schicken, die mir mitteilen, dass der Kalbsbraten dieses Wochenende um 50 Cent verbilligt ist. Ehrlich, ich habe das noch nie zum Anlass genommen, um zur nächsten Filiale zu rennen, mit dem Gedanken: „Wow! Ich spare 50 Cent, großartig!“ Auch künftig werde ich das kaum tun. Ich werde diese Botschaften weiter ignorieren und denken, dass sie reine Geldverschwendung sind.

Und doch: Es funktioniert, und ich gehöre wahrscheinlich einfach nur zu der kleinen Gruppe, die auf diese Art Impuls überhaupt nicht reagiert. Was ich damit sagen will: Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht unterwegs Kunden verlieren. Sie mögen den Vorgang für kinderleicht halten, während Ihre Interessenten das Gefühl haben, ohne IT-Diplom erst gar nicht versuchen zu wollen, auf Ihrer Website zu zahlen. Was Sie tun können? Als Erstes sollten Sie herausfinden, wann genau Sie Ihre Beinahe-Kunden verlieren. Ihr Website-Analyse-Tool hilft Ihnen dabei. Und dann sollten Sie den Grund ermitteln. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Gibt es ein technisches Problem? Testen Sie die Wiedergabe in sämtlichen Browsern, vergrößern und verkleinern Sie die Ansicht, versuchen Sie, den Vorgang zum Absturz zu bringen, und schauen Sie sich das alles ganz genau an.
  • Ist das Wording klar? Überprüfen Sie die verwendeten Formulierungen und überlegen Sie, ob selbst ein Kind der Anleitung folgen könnte.
  • Ist die Anleitung eindeutig? Was Sie auf jeden Fall vermeiden wollen, ist, dass Ihre Kunden nicht weiterwissen. Es ist frustrierend, wenn der nächste Schritt nicht klar ist oder man eine halbe Stunde scrollen muss, bevor man den „Weiter“-Button findet.
  • Kann es sein, dass meine Kunden abgelenkt werden? Vergewissern Sie sich, dass der Bezahlvorgang ein Tunnel ist, der nur einen Ausgang hat – nämlich den Abschluss der Bestellung.
  • Verschrecke ich meine Kunden? Viele Menschen empfinden Online-Shopping immer noch als stressig, daher sollten Sie Ihre Kunden bei jedem einzelnen Schritt beruhigen und bestärken. Wenn Sie auf den Seiten des Bezahlvorgangs eine Telefonnummer angeben, wird das Ihre Conversion-Rate sicher steigern.


Wenn Sie diese Punkte beachten, werden Sie die Zahl der abgebrochenen Transaktionen mit Bestimmtheit reduzieren können. Unglücklicherweise werden sie nie ganz verschwinden – aber hier kommen die GUTEN Nachrichten: E-Mail-Marketing kann Ihnen dabei helfen, Ihre Kunden wieder in Kauflaune zu versetzen.

Versäumen Sie nicht die Gelegenheit, Ihre Kunden daran zu erinnern, wie interessiert sie an Ihrem Produkt waren, und wie schade es ist, dass Sie den Kauf nicht abgeschlossen haben. Füllen Sie diese Lücke – wenden Sie sich noch heute an Ihren emarsys Account Manager, um die entsprechende Funktion einzurichten!