German flags waving in the wind at famous Reichstag building, seat of the German Parliament Deutscher Bundestag , on a sunny day with blue sky and clouds, central Berlin Mitte district, Germany

Momentaufnahme COVID-19 – Wie steht der deutsche Einzelhandel nach dem Lockdown da?

In Zusammenarbeit mit GoodData, hat Emarsys ein Tool entwickelt, um die regionalen und globalen Auswirkungen von COVID-19 auf Verbraucherverhalten, E-Commerce Aktivitäten und Trends besser verstehen zu können. COVID-19 Commerce Insight (ccinsight.org) sieht sich die Wirtschaftszahlen zur aktuellen Lage im E-Commerce und zum Verbraucherverhalten an und leitet daraus wichtige Erkenntnisse für Onlinehändler und Unternehmen im Einzelhandel ab.

Die verarbeiteten Daten stammen aus über 1 Mrd. Verbraucherinteraktionen, aus über 400 Mio. Bestellungen, und von über 2.500 global tätigen Unternehmen. Die genutzten Daten werden erfasst, anonymisiert und aktualisiert – jeden Tag. Damit gibt ccinsight.org Führungskräften aus der Retail- & E-Commerce-Branche, Marketern und Entscheidungsträgern wichtige Kundendaten an die Hand, um besser verstehen zu können, wie sich Verbraucher während der Krise verhalten und wie Unternehmen diese besondere wirtschaftliche Situation am besten meistern können.

Bitte beachten Sie, dass ccinsight.org ausschließlich auf Englisch verfügbar ist.

Die Situation in Deutschland

Als eine der größten Volkswirtschaften in Europa, stand der Handel in Deutschland seit Beginn der COVID-19 Pandemie unter ständiger Beobachtung. Obwohl Deutschland nicht ganz so stark wie andere Länder in der EU von den Auswirkungen der Pandemie betroffen war, befindet sich das Wachstum generell im Rückgang. Die prognostizierten Verkaufszahlen im Einzelhandel werden voraussichtlich um 8.2% fallen – das bedeutet einen Rückgang von 801.98€ Mrd. auf 735.96€ Mrd.

Einer Umfrage von eConsultancy zufolge, erwarten 65% aller deutschen Unternehmen einen Rückgang bei den Verkaufszahlen und eine zeitweise oder andauernde Schließung des Unternehmens für die Zeit der Pandemie. 60% der Befragten geben finanzielle Schwierigkeiten als weiteres Problem an, und 55% kämpfen mit aktuellen Engpässen und Verzögerungen bei der Auslieferung von Produkten.

Nichtsdestotrotz nimmt der Verkauf über das Internet weiter zu und Einzelhändler die auch im Netz auftreten und ihre Produkte anbieten, konnten sich im März und April über steigende Verkaufszahlen freuen. Ausgehend von diesen Zahlen, kann ein Zuwachs der Verkaufszahlen im Jahresvergleich von bis zu 16,2% prognostiziert werden.

Laut einer McKinsey Studie wird das Kaufverhalten der Deutschen in einigen Produktkategorien zwar zurückgehen, dafür aber in anderen Bereichen ansteigen. Beispielsweise planen deutsche Verbraucher in Zukunft mehr Artikel über den Onlinehandel zu beziehen – vor allem Lebensmittel, Haushaltwaren, Drogerieprodukte und Unterhaltungselektronik. Das Digitalverhalten der Deutschen hat sich generell stark verändert, bzw. ist um mehr als 50% angestiegen. Immer mehr Menschen nutzen das Internet für Lieferungen bis zur Bordsteinkante, Videokonferenzen, und digitale Unterrichtsmethoden für Kinder.

Was ist also nötig, um deutsche Verbraucher wieder vermehrt in den stationären Handel zurückzuholen? 30% der Befragten gaben an, dass Masken und Schutzvorrichtungen die wichtigste Voraussetzung für eine Rückkehr zum Einkaufen in Ladengeschäften seien. Auf den nächsten Plätzen landeten verbesserte Hygienemaßnahmen (26%) und Social Distancing (17%).

Forrester Research sieht voraus, dass der globale Einzelhandel Ende 2020 ca. 1.87€ Billionen erreichen wird. Gleichzeitig wird es voraussichtlich vier Jahre dauern, bis die Weltwirtschaft die gleichen Wachstumszahlen wie vor der Krise erreicht haben wird.

Aktuell erhöhte Ausbruchszahlen in einigen Regionen in Deutschland und die Rückkehr in den Lockdown im Bereich Gütersloh in Nordrhein-Westfalen erschweren zudem die Rückkehr in eine „neue“ Normalität und werden erst in Zukunft langfristig zeigen, wie sich der Einzelhandel von der Krise erholen kann.

Weiterführende Inhalte:

Selection of girl scout cookies over white wooden background

Neues BGH Cookie-Urteil – So agieren Sie erfolgreich und rechtskonform [Teil 2]

Hinweis: Die Inhalte dieses Blogposts dienen lediglich dem unverbindlichen Informationszweck und stellen keine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne dar. Alle hier enthaltenen Informationen verstehen sich ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit und können eine individuelle und verbindliche Rechtsberatung nicht ersetzen.

Das BGH Urteil vom 28.Mai 2020 hat nach mehrjährigem Rechtsstreit und in Übereinstimmung mit dem EuGH für Klarheit beim Setzen von Cookies gesorgt. Ab sofort darf der Einsatz von nicht zwingend erforderlichen Website-Cookies nur nach einer eindeutigen und aktiven Einwilligung des Nutzers erfolgen. Damit ist das Opt-Out an dieser Stelle abgelöst und ein informiertes und freiwilliges Opt-In ab sofort die Norm und der einzige rechtskonforme Weg, um Cookies zu Marketingzwecken einzusetzen.

Im ersten Teil des Blogposts haben wir eine kurze Übersicht zu Details und Auswirkungen der aktuellen Rechtsprechung durch den BGH geliefert. Im zweiten Teil stellen wir Best Practices und Handlungsempfehlungen für Webseitenbetreiber vor, die sowohl erfolgreich arbeiten als auch rechtskonform agieren möchten.

Tipp 1: Recommendations – do’s and dont’s

Stark verhaltensbasierte und personalisierte Recommendations sind im Onlinehandel sehr wichtig. Grundsätzlich gilt: Recommendation Engines und Cookies müssen nicht zwangsläufig miteinander verknüpft sein. Produktempfehlungen, die sich an Top-Käufen, Kategorien und ähnlichen Produkten orientieren, nutzen Logiken, die sich rein auf das Kaufverhalten beziehen und in ihrem Tracking von Cookies unabhängig sind. Das bedeutet: Diese Art von Recommendations kann nach wie vor gefahrlos ausgespielt werden.

Der Nachteil dabei ist: Diese Form von Recommendations ist relativ statisch. Das bedeutet, sie verändert sich nicht, wenn der User z.B. innerhalb der Session sein Verhalten ändert.

Der Großteil der Recommendation Engines, die heutzutage im Onlinehandel zum Einsatz kommen (und die in der Lage sind, persönliche Empfehlungen auszuspielen), nutzen Cookies vor allem, um Nutzer zu identifizieren und auch über die Session hinweg wiederzuerkennen. An dieser Stelle muss der Onlinehändler – sofern er es nicht bereits getan hat – aktiv werden und die eindeutige Zustimmung des Nutzers zum Erfassen seiner Daten einholen.

Tipp 2: Transparenz gewinnt

Wenn es Onlinehändler schaffen, Ihren Kunden plausibel zu erklären, warum das Setzen bestimmter Cookies sinnvoll ist – etwa um dem Kunden individuellere Produktempfehlungen zukommen zu lassen, oder einen abgebrochenen Warenkorb zu speichern – steigen die Chancen dafür, dass Kunden ihr Opt-In an dieser Stelle auch für technisch nicht notwendige Cookies geben.

Der frühzeitige Log-In ist eine andere Möglichkeit, weitere technisch notwendige Cookies setzen zu können. Das bedeutet: Der Nutzer sollte frühzeitig nach Betreten der Webseite dazu aufgefordert werden, sich einzuloggen. So kann via server-seitiger Events das Erlebnis des Kunden über Marketing Plattformen – sowie auch andere Plattformen – verbessert werden.

Gleichzeitig ist es schon jetzt als Webseitenbetreiber sinnvoll, sich zu überlegen, welche Experience Sie Ihren Kunden auch ohne Cookies bieten können. Nutzer, die Cookies gegenüber skeptisch eingestellt sind und nicht zu Ihren aktiven Kunden gehören, werden sich in den meisten Fällen auch durch die transparenteste Darstellung und Opt-In Abfragen nicht umstimmen lassen.

Tipp 3: Weniger ist mehr

Falls Sie nicht das ausdrückliche Opt-In des Nutzers zum Setzen von Cookies eingeholt haben, sollten Sie im Zweifelsfall in einer Warenkorbabbruchs E-Mail auf das Anzeigen der Artikel im abgebrochenen Warenkorb verzichten. Andernfalls können an dieser Stelle Schwierigkeiten auftreten.

Tipp 4: Cookies sind nicht alles

Die Conversion muss nicht immer durch Cookies gemessen werden. Innerhalb der Emarsys Plattform ist es z.B. möglich, einzelne Käufe, Klicks in Kampagnen, oder Käufe über offline Kampagnen innerhalb eines bestimmten Zeitraums einem Käufer nachträglich zuzuordnen. Über diese Art von Attribution-Services ist es also weiterhin möglich, als Marketingverantwortlicher Erfolge zu messen und abzubilden.

Tipp 5: Overlays zur Abfrage der Einwilligung

Mit Hilfe von Overlays kann man Nutzern erklären, dass das Akzeptieren von Cookies oder das Einloggen für eine verbesserte oder personalisierte Experience nötig ist. Für dieses Thema sollten Nutzer daher frühzeitig in der Customer Journey sensibilisiert und zum Einwilligen motiviert werden. 

Tipp 6: Loyalty-Programme

Ähnlich wie im stationären Handel, können Loyalty-Programme auch online eine starke Wirkung erzielen und durch attraktive Mehrwerte dabei unterstützen, ein Einloggen des Kunden, oder die freiwillige Herausgabe wertvoller Kundendaten zu incentivieren.

Best-Practice Beispiel: Cookie Banner Lufthansa.de

Der Cookie Banner der Lufthansa ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine gelungene Version eines rechtskonformen Cookie-Banners aussehen kann.

Quelle: Lufthansa.de

Zunächst bietet der Banner eine gute Übersicht des Sinn & Zwecks von Cookies – der Hinweis zur Datenschutzerklärung schafft dabei zusätzliche Transparenz. Während technisch notwendige Cookies nicht abwählbar sind, wird für alle weiteren Cookies – wie vom Gesetzgeber gefordert – ein Opt-In abgefragt.

Der farblich hervorgehobene CTA unterstützt das aus Marketingsicht gewünschte Nutzerverhalten, nämlich alle Cookies auszuwählen. Zudem ist diese Option für den Nutzer am bequemsten und schnellsten, weil keine individuelle Auswahl getroffen werden muss. Auf diese Weise agiert das Unternehmen rechtskonform, kann aber trotzdem den Nutzer dazu animieren, möglichst viele Cookies zuzulassen.

Generell gilt: Aktive und loyale Kunden sind in der Regel offener dafür, alle Cookies zuzulassen, während Nutzer, die eine Seite nur einmal besuchen, durchschnittlich eher weniger Cookies zulassen.

Fazit

Auch wenn die Rechtslage in Deutschland mit dem BGH-Urteil Ende Mai klarer geworden ist und weniger Spielraum zulässt, wird es sicher noch einige Wochen und Monate dauern, bis wir auf großer Ebene Veränderungen bei Cookie-Hinweisen und -Bannern sehen.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich allzu viel Zeit lassen sollten, aktiv zu werden. Eine transparente Informierung Ihrer Nutzer und das Abfragen einer eindeutigen Einwilligung zum Setzen von Cookies stärken nicht nur das Vertrauen der Kunden in Ihre Marke, sondern stellen auch sicher, dass Ihr Vorgehen als Unternehmen weiterhin rechtskonform ist und Abmahnungen oder Bußgelder weitestgehend auszuschließen sind.

 Weiterführende Inhalte:

Young trendy teamwork using computer in creative coworking office - Business people working together at new app project - Focus on left woman face - Technology, influencer, marketing and job concept

Wie Sie als Marketer noch erfolgreicher werden

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die amerikanische Brauerei Schlitz Beer in Schwierigkeiten. Marktanteil und Umsätze standen auf einem Tiefstand. Der Ausblick war düster. Das Unternehmen stellte Claude Hopkins ein, einen bekannten Copywriter und Werbefachmann, und beauftragte ihn mit der Gestaltung einer Werbekampagne.

Bei einem Rundgang über das Fabrikgelände der Brauerei fiel Hopkins die Komplexität des Herstellungsprozesses auf:

  • Rohrleitungen und Filterpumpen wurden zweimal täglich gereinigt.
  • Die Bierflaschen wurden vor dem Befüllen viermal sterilisiert.
  • Ein artesischer Brunnen versorgte die Brauerei mit frischem, sauberem Wasser für die Bierproduktion.
  • Die Gärkeller waren mit einem Luftfiltersystem ausgestattet, um Verschmutzungen zu vermeiden.

Und raten Sie mal… In jeder Bierbrauerei waren die Abläufe dieselben… Und wurden niemals für Werbezwecke hervorgehoben. Hopkins dagegen machte daraus ein gewinnbringendes Argument in seiner Werbekampagne und führte Schlitz Beer damit von Platz 8 in den USA bis an die Spitze.

"Ein Unternehmen verfolgt das Ziel, Kunden zu gewinnen und hat dabei zwei — und nur diese zwei — Grundfunktionen: Marketing und Innovation.”
Peter Drucker

Drucker hat Recht: Die grundlegende Funktion eines jeden Unternehmens beruht auf Marketing und Innovation. Ein innovatives Unternehmen ohne erfolgreiches Marketing wird vermutlich die erhofften Ziele verfehlen. Marketing spielt eine immer größere Rolle.

Als Marketer suchen Sie nach Technologien, die erfolgreich und intuitiv zugleich sind. Technologien, die Ihre wichtige Funktion im Unternehmen hervorheben. Die Updates des Emarsys Summer Release 2020 erfüllen genau diesen Zweck… und machen Ihnen das Leben leichter.

Sie möchten Unternehmensziele schneller erreichen und Value Drivers effektiver nutzen? Dann lesen Sie weiter. 

Umsatzsteigernde Wirkung von Marketing-Strategien

revenue attribution dashboard marketers

Aus der von Gartner zu Beginn des Jahres veröffentlichten CMO Spend Survey geht hervor, dass die Ausgaben für Marketing in vielen Unternehmen stagnierten. Die Marketing-Budgets lagen mit 11,2% des Gesamtumsatzes nur auf Vorjahres-Niveau.

Im Zuge der COVID-19 Pandemie wurden viele Marketing-Budgets weiter gekürzt. Marketer sollen mehr leisten – und das mit geringeren Mitteln. Für Marketingverantwortliche ist es jetzt umso wichtiger, den umsatzsteigernden Wert ihrer Strategien abbilden zu können.  

Jede Kampagne besteht aus zahlreichen Variablen, die von einem Mitarbeiter in eine Tabelle, oder eine Grafik überführt werden müssen. Die Umsatz-Attribution ist dabei nicht immer einfach.

Dank unserer aktuellen Updates müssen Sie sich nicht länger mit manuellen Reports oder anderen internen Quellen auseinandersetzen, um ein gutes Reporting zusammenzustellen. Auf einem großen, übersichtlichen Dashboard sehen Sie die Umsatz-Attribution und erkennen erfolgreiche Kampagnen und solche, die noch besser performen könnten. 

Sie möchten wissen, wie Sie über Umsatz-Attribution Ihre Geschäftsziele schneller erreichen können?

Wirksame Marketing-Kampagnen

tactics and complex campaigns click of a button

Was wäre, wenn Sie mit nur einem Klick komplexe Marketing-Kampagnen aufstellen und automatisieren könnten und dadurch mehr Zeit für strategische Aufgaben hätten? Mit unserem aktuellen Release ist es jetzt noch einfacher, verschiedene Marketing-Taktiken wie Onboarding, Hot Lead Conversions und Lifecycle-Methoden „Erstkäufer zu Widerholungskäufer“ direkt einzusetzen.

Entdecken Sie auch neue, Retail-spezifische Taktiken, die Sie nutzen können, um Offline-Käufer zu Online-Käufern zu konvertieren und den Umsatz Ihres Ladengeschäfts zu steigern. Unser Dashboard bietet Ihnen eine vollständige Kontrolle über die Automation aller von Ihnen gewählten Taktiken. Zusätzlich lässt sich die Automation einzelner Taktiken je nach gewählter Strategie weiter anpassen.

Loyalty-Strategien

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Wenn Ihr Unternehmen über 20% treue Kunden verfügt, liefern diese bis zu 80% der erzielten Umsätze. Diese Kunden lassen sich 5x leichter an das Unternehmen binden und geben im Vergleich zu Neukunden 67% mehr für Produkte und Services aus.

Mit Emarsys Loyalty können Sie nicht nur in kürzester Zeit ein vollständig integriertes Loyalty-Programm umsetzen, sondern auch individuelle Experiences für loyale Kunden gestalten und so den Customer Lifetime Value maximieren.

Mit unserem aktuellen Release ist es für Ihr Unternehmen ganz einfach, treue Kunden langfristig zu binden, um ihren Lifetime Value zu maximieren. Belohnen Sie Mitglieder zum Beispiel mit einem VIP-Status, gestalten Sie Incentives mit dem Loyalty Wallet und nutzen Sie Use Cases, um Loyalty-Strategien wirksam umzusetzen.

Ein Loyalty-Programm ist die beste Wahl, um Ihren Umsatz durch Wiederholungskäufe anzukurbeln.

Mobile Marketing

mobile in-app messaging emarsys

Wahrscheinlich wundern Sie sich nicht, wenn ich ihnen sage, dass wir bis zu 80% unserer Zeit im Netz mittlerweile auf unseren Smartphones verbringen. Eine effiziente mobile Strategie ist daher für Ihr Unternehmen besonders wertvoll.

Mit unseren aktuellen Mobile Updates können Sie:

  • Silent Push-Benachrichtigungen an Kunden schicken, die Ihre App nutzen.
  • Auf einfache Weise Nachrichten nur an spezielle Plattform-User senden.
  • Kunden mit Push Action Buttons überzeugen.
  • Die richtige Botschaft zur richtigen Zeit über zielgerichtete Segmente senden, die auf In-App Verhalten basieren.

Mobile Marketing ist die Zukunft und wird weiter an Bedeutung gewinnen. Mit einer soliden Strategie und bereits vorhandenen Marketing-Aktivitäten heben Sie sich von Ihren Wettbewerbern ab.

Fazit

Es war noch nie einfacher, Omnichannel Marketing zu skalieren. Wo andere Plattformen Tage oder Wochen benötigen, genügt bei Emarsys ein Knopfdruck.

Die Customer Engagement Plattform von Emarsys hat bereits mehr als 2.500 Unternehmen überzeugt. Nutzen auch Sie unsere Tools, um Marketingstrategien auf höchstem Niveau umzusetzen und beschleunigen Sie damit die Time-to-Value und die Realisierung Ihrer Unternehmensziele.

Mit den Produktlösungen von Emarsys ist es heute einfacher denn je, Kunden über verschiedene Marketingkanäle anzusprechen, bewährte Taktiken gewinnbringend einzusetzen, Automationstechniken zu nutzen, den Wert von Marketing-Kampagnen zu präsentieren und sich strategisch auf das unternehmerische Wachstum zu konzentrieren.

Mehr als 26 neue Funktionen sind darauf ausgerichtet, Umsatz und Wachstum Ihrer Marke zu steigern.

Woman holding baking tray with chocolate cookies, closeup

Darf es noch ein Keks sein? – Welche Auswirkungen hat das neue BGH Urteil zum Setzen von Cookies für Webseitenbetreiber

Hinweis: Die Inhalte dieses Blogposts dienen lediglich dem unverbindlichen Informationszweck und stellen keine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne dar. Alle hier enthaltenen Informationen verstehen sich ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit und können keine individuelle und verbindliche Rechtsberatung ersetzen.


Wir kennen es alle: Wir besuchen eine Webseite und müssen uns – egal ob am PC oder über das Smartphone – zunächst einmal durch verschiedene Banner klicken und Hinweisen zum Setzen von Cookies zustimmen. Wer sich das Kleingedruckte wirklich durchließt, bleibt dabei fraglich. Die meisten Nutzer dürften stattdessen den einfachsten Weg gehen und auf „Alle auswählen“ klicken. Soweit so gut. Aber was passiert, wenn in einem Kästchen bereits ein Haken gesetzt ist? Im Fall des Webseitenbetreibers Planet49 war dies 2013 der Fall und führte zu einer Abmahnung und Klage durch den Bundesverband der Verbraucherzentralen und letztendlich zu einem langwierigen Rechtsstreit.

Dieser ist nun mit einem Urteil des BGHs vom 28. Mai 2020 abgeschlossen und sorgt für Klarheit in der undurchsichtigen – und teils widersprüchlichen – Rechtslage in Deutschland und Europa. Der BGH ist in seiner Entscheidung zum Setzen von Cookies einem Urteil des EuGHs aus dem Vorjahr im Wesentlichen gefolgt. Damit gilt ab sofort in Deutschland: Für das Setzen von nicht zwingend erforderlichen Cookies muss eine Zustimmung des Nutzers, also ein Opt-In, erfolgen. Was das konkret bedeutet und was Webseitenbetreiber ab sofort beachten müssen, stellen wir in diesem Blogpost in aller Kürze vor.

1. Das Urteil – Das BGH-Urteil vom 28. Mai 2020 besagt, dass das Speichern von Nutzerinformationen nur dann gestattet ist, wenn der Nutzer vorher freiwillig und informiert seine Einwilligung dazu gegeben hat. Damit löst die Entscheidung des BGHs das Telemediengesetz ab, das auch einen Opt-Out als zulässige Methode zum Setzen von Cookies eingestuft hat, und auf das sich bislang viele Werbetreibende berufen hatten.

2. Die Einwilligung – die Einwilligung des Nutzers muss „in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist,“ erfolgen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Ein bereits voreingestelltes Ankreuzkästchen ist nicht länger zulässig. Auch reine Hinweis-Banner ohne Auswahlmöglichkeiten sind rechtswidrig.

3. Personenbezogen oder nicht: Einverständnis erforderlich – Die Notwendigkeit einer Zustimmung zum Setzen von Cookies bezieht sich laut des BGH-Urteils nicht nur auf Cookies, die personenbezogene Daten erfassen, sondern auf alle gespeicherten Informationen zum Nutzer.

4. Technisch notwendige Cookies sind weiterhin auch ohne Opt-In erlaubt – Eine Einwilligung ist dann entbehrlich, wenn die spezifischen Cookies unbedingt erforderlich sind, um einen vom Nutzer ausdrücklich gewünschten Dienst zur Verfügung zu stellen. Dies gilt z.B. für technische Cookies – etwa Authentifizierungs-Cookies, Warenkorb-Cookies, Cookies zur Anpassung der Benutzeroberfläche, etc. – die das ordnungsgemäße Funktionieren eines Webshops garantieren.

5. Datenverarbeitung durch andere Tools bleibt unklar – Das BGH-Urteil bezieht sich lediglich auf den Einsatz von Cookies zur Erstellung von Nutzerprofilen für Werbung oder Marktforschung. Zwar gelten auch hier die Regeln der DSGVO, eindeutige Richtlinien für andere Technologien, wie z.B. serverseitige Events und Beacons, gibt es jedoch nicht. Deren Nutzung bleibt eine rechtliche Grauzone.

6. Konsequenzen & Abmahnungen – Wer die Einwilligung zum Setzen von Cookies nicht an die Richtlinie anpasst, riskiert Abmahnungen. Diese können seitens eines Konkurrenten, von Webseitenbesuchern und Kunden oder auch durch die Datenschutzbehörde erfolgen. Mögliche Folgen sind Schadensersatzforderungen oder eine Geldstrafe laut DSGVO von bis zu 20 Mio. Euro oder 4% des gesamten weltweiten Jahresumsatzes des Vorjahres.

7. Blick in die Zukunft – Zwar ist mit dem BGH-Urteil eine eindeutige Rechtslage geschaffen worden, jedoch gibt es kein vom Gesetzgeber festgelegtes Datum, bis zu dem Webseitenbetreiber ihre Cookie-Einverständniserklärungen angepasst haben müssen. Wenn das Inkrafttreten der DSGVO vor zwei Jahren als Vergleichsbeispiel dient, ist eine Abmahnwelle aufgrund fehlender Ressourcen durch Datenschutzbehörden aber nicht zu erwarten. Man kann daher davon ausgehen, dass die Umstellung und Anpassung der gängigen Cookie-Banner über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgen wird.

Im zweiten Teil des Blogposts liefern wir Ihnen praktische Tipps, wie Sie einen – aus Marketing-Sicht – erfolgreichen und gleichzeitig rechtskonformen Cookie-Banner erstellen und mit welchen Methoden Sie auch nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes als Webseitenbetreiber sicher & erfolgreich agieren können.

P.S. Alle wichtigen Infos und weiteres Hintergrundwissen können Sie auch bequem in unserem Webinar zum Thema nachhören: Die neue Cookie-Entscheidung steht an.

Weiterführende Inhalte:

Summer release featured image

Emarsys Summer Release 2020 liefert eine kürzere Time-to-Value

Bei Emarsys wissen wir, was Marketingverantwortliche wirklich leisten. Daher haben wir die Erfahrungen der letzten 20 Jahre ausgewertet, um zu sehen, welche Strategien und Taktiken am besten und schnellsten wirken.

Gerade heute müssen Unternehmen flexibel sein und schnell auf neue Trends reagieren. Ohne die richtige Technologie und einen geeigneten Partner ist das ein schwieriges Unterfangen, denn alles dreht sich um das Zusammenspiel von Daten, Marketing und…Menschen. Und da kommen wir ins Spiel.

Bessere Geschäftsergebnisse mit dem Emarsys Summer Release 2020

Unser Summer Release 2020 ist da! Wir freuen uns sehr, unsere Ergebnisse harter, strategischer Arbeit für mehr Customer Engagement, schnellere Time-to-Value und höhere Erfolge mit Ihnen zu teilen.

Umsatzauswirkungen und Umsatz-Attribution sind nur einige der neuen Features, die nachhaltig für mehr Wert innerhalb der Plattform sorgen. Sie können Ihre Performance in Echtzeit nachverfolgen, Ihre Automation strategisch optimieren und genau sehen, welche Programme und Kanäle Ihr Wachstum ankurbeln.

Für die Funktionen in diesem Release benötigen Sie keinen IT-Support. Die Umsatzauswirkungen lassen sich über die gesamte Plattform hinweg nachverfolgen. Sehen wir uns einmal an, wie Sie mit einer zentralen CDP Ihre Automation skalieren und das Umsatzwachstum verfolgen können.

Für Marketer ist weniger mehr

Die Welt hat sich nachhaltig verändert. Das gilt auch für Marken und Ihre Marketingteams. Schon vor der Pandemie setzten sich viele Marketingverantwortliche für konsolidierte Technologien, praxisnahe Daten und Analysen ein.

Marketing abseits des Gewohnten

Bereits heute beschränken sich Marketer nicht mehr nur auf altbekannte Methoden. Erfolgreiche Marken treiben die Digitalisierung weiter voran und profitieren dadurch von besseren Interaktion mit ihren Kunden und höheren Umsätzen. Durch das Nachverfolgen aktueller Trends und die Umsetzung von Insights können Marketingverantwortliche neue Kunden ansprechen und Bestandskunden mit personalisierten und kontextbezogenen Angeboten auf allen Kanälen erreichen. Marken, die bereits heute so agieren, werden in Zukunft ihre angestrebten Ziele mit größerer Wahrscheinlichkeit erreichen.

Doch wie können Marketer mit den Entwicklungen Schritt halten?

Mehr Hintergrundwissen für Marketer

In der aktuellen Situation geht es vor allem um die Vernetzung und Interaktion mit Kunden. Die Emarsys Plattform ist dafür ein geeignetes Werkzeug. Bewährte branchenspezifische Anwendungsfälle sind bereits in der Plattform integriert. Anhand dieser Informationen können Marketer zwei wichtige Fragen beantworten: Welche Strategie oder Taktik ist dazu geeignet, Kunden- oder Umsatzziele zu erreichen? Wie sollten diese Strategien umgesetzt werden?

Im Herzen eines jeden Unternehmens stehen die Mitarbeiter. Wenn Ihre Teams auf branchenspezifisches Wissen aus der Community zurückgreifen können, gibt ihnen das eine bessere Ausgangsposition. Der Erfolg kommt mit Technologien, die speziell für Marketer entwickelt wurden, und Partnern, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten: Bessere Geschäftsergebnisse und höhere Einnahmen.

F.E.A.R (Angst) kann für zwei verschiedene Mindsets stehen: Forget Everything And Run oder Face Everything And Rise. Die Emarsys Customer Engagement Plattform wurde entwickelt, um letzteres zu ermöglichen.

Eine vollständig integrierte CDP für eine bessere Time-to-Value

In den letzten Jahren hat sich die  Customer Data Plattform als Modell für Unternehmen bewährt, die viele Daten speichern müssen. Eine ganzheitliche CDP ist auch die Basis der Emarsys Customer Engagement Plattform. Durch die plattformweiten Zugriffsmöglichkeiten für alle Teammitglieder wird auch das Datensiloproblem gelöst.

Wenn Sie eine CDP nutzen, werden alle Daten zentral gespeichert, damit eine Personalisierung auf allen Kanälen möglich ist. Im Summer Release 2020 haben wir die Personalization Engine aktualisiert. Jetzt ist es noch einfacher, aus First-Party-Daten ein Kundenprofil zu erstellen und gezielte Kampagnen zu starten.

Neu sind auch die Interaktionen. Damit erhalten Marketer die Möglichkeit, kontextbezogene Daten in Echtzeit zu nutzen und zu verarbeiten. So können Sie direkt online auf Verbraucheraktivitäten reagieren, Ihre Automation optimieren, Kunden mit aktuellen Inhalten in Sekundenschnelle ansprechen und die Art und Weise verbessern, wie Interaktionen und Erlebnisse kanalübergreifend personalisiert werden.

“Mit Emarsys Interactions erhielt Tipico eine Plattform, die dem kundenorientierten Charakter unseres Sportwettengeschäfts entspricht. Dass wir Echtzeitdaten zusammen mit historischen Datenpunkten verwenden können, um Entscheidungen über die Customer Journey zu kalibrieren, ist ein großer Vorteil. Die Einsatzteams können so schnell auf Ergebnisse reagieren und ganz einfach A/B-Tests einrichten. Das macht es uns viel leichter, Kunden zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal mit einem stark segmentierten Ansatz zu erreichen.”
Thomas Allendoerfer
Product Manager, Tipico

Die Qualität der Daten hat Einfluss auf alle Ihre Marketingaktivitäten. Wenn Ihre Kunden- und Produktdaten auf einer Plattform vereint sind, steigt die Chance auf Erfolg. Mit der Echtzeitansicht können Sie für persönliche Omnichannel-Erlebnisse sorgen – und zwar schneller, als Sie es vielleicht für möglich halten.

Wussten Sie, dass das Emarsys Summer Release 2020 über 26+ neue Features verfügt, die für mehr Wachstum und Umsätze sorgen.

Bewährte Omnichannel Automation-Strategien und Anwendungsfälle

Ohne Machine Learning und Automation ist der Wechsel in die digitale Welt eine Herausforderung. Eine Omnichannel-Plattform unterstützt Marken beim Wachstum. Die Automation sorgt dafür, dass Sie kosteneffektiv skalieren können, da Sie schnell erfassen können, was funktioniert und was nicht. Sie müssen nicht länger Vermutungen anstellen, womit Sie die meisten Interaktionen hervorrufen. Stattdessen hilft Ihnen AI dabei, eine individuelle Lösung für jeden einzelnen Kunden zu finden. Anhand der messbaren KPIs und Segmentierungsberichte sehen Sie den Einfluss der AI auf Ihre Kampagnen sofort.

Für das Summer Release 2020 wurde die Benutzeroberfläche neu gestaltet, damit sie noch intuitiver ist. Was aber noch wichtiger ist: Die Plattform enthält jetzt bereits Informationen aus zwei Jahrzehnten E-Commerce und Anwendungsfälle aus dem Einzelhandel, mit denen Marken erfolgreich wachsen konnten.

Außerdem haben wir Strategien und Anwendungsfälle zur Kundentreue hinzugefügt. Mit dem integrierten Crowdsourcing-Wissen können Sie Chancen effektiv nutzen und wirksame Maßnahmen jetzt noch einfacher ergreifen.

“Unter „Tactics“ fanden wir erprobte und bewährte Automationen, die schnell eingesetzt werden konnten. Wir mussten nur noch ein Ziel und einen Anreiz festlegen. Dann erstellte unser Designer noch eine Grafik und wir konnten live gehen.”
Roumen Staykov
Gründer/CEO, Slashsport

Kundentreue zahlt sich aus

Glückliche und aktive Fans sind das Ziel jeder Marke. Emarsys Loyalty basiert auf relevanten Anwendungsfällen und macht es für Marketer noch einfacher, mit lukrativen Kunden zu interagieren und den Customer Lifetime Value nachhaltig zu verbessern. Auf der Plattform befinden sich bewährte Strategien zur Kundentreue, zum Beispiel Mitgliederakquise, Erhöhung des Umsatzes von Premiumkunden und Steigerung der Kauffrequenz. Marken können damit so schnell wie nie zuvor für ein außergewöhnliches Ominchannel-Erlebnis sorgen.

Eine aufwendige Recherche nach dem passenden Anwendungsfall ist nicht mehr nötig. Nach Abschluss der Implementierung ist Emarsys Loyalty direkt einsatzbereit, damit Sie Ihre Time-to-Market effizient beschleunigen können.

SMS und CRM Ads

Die Emarsys Customer Engagement Plattform ist kanalunabhängig. Trotzdem haben wir auch unsere kanalspezifischen Funktionen verbessert.

SMS-Links lassen sich jetzt nachverfolgen. Ihre SMS-Kampagnen werden interaktiv und lassen sich leichter auswerten. Dank verkürzter URLs können Sie die Customer Journey bis hin zur Konversion personalisieren, ohne dass dabei die Kosten Ihrer SMS-Kampagnen steigen.

Mit CRM Ads können Sie Ihr Akquise-Budget optimieren und die Konversion vom Lead zum Erstkäufer verbessern. Dafür werden profitable Zielgruppen auf Grundlage von Produktvorlieben und Lebenszyklus oder prädiktiven Segmenten erstellt.

Die wichtigste Verbesserung bei CRM Ads ist allerdings die neue Funktion für Google Lead Ads. Damit können Sie Leads aus bezahlten Anzeigen erfassen, ohne CSV-Dateien zu exportieren und manuell in die Emarsys Plattform importieren zu müssen. Die Datenerfassung ist automatisiert. Die Lifecycle-Segmente sind also sofort sichtbar. Sie können außerdem Lookalike Audiences erstellen und damit Leads erreichen, die Ihren wichtigsten Kunden am ähnlichsten sind.

Mobile

Emarsys hat den mobilen Kanal jetzt mit noch besseren Funktionen ausgestattet. Damit können Marketer Kunden gezielter ansprechen und haben mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Customer Experience in mobilen Apps und anderen Medien.  

Handlungsrelevante Nachrichten können den Umsatz durch Kunden, die mobiles Shopping bevorzugen, positiv beeinflussen. Zusätzlich zu den neuen Funktionen Silent Push und Contact Preview können Sie jetzt auch Push-Nachrichten mit Call-to-Action-Buttons kombinieren. Das vereinfacht die Customer Journey und erhöht die Klickraten.

Umsatz-Attribution vereint Marketing- und Wachstumsstrategien

Die Zuordnung der Verkäufe bei der Omnichannel Automation ist oft das fehlende Glied zwischen Performance-Reporting und Reporting zu strategischen Geschäftsergebnissen. Aber was, wenn das jetzt ohne komplizierte, manuelle Berichterstellung möglich wäre?

Das Summer Release 2020 enthält eine unserer wirksamsten Funktionen: Revenue Impact sorgt dafür, dass die Umsatznachverfolgung einfacher und messbar wird. Sie sehen genau, welche Kampagnen für Umsatzwachstum sorgen, wie hoch die Wachstumsrate Ihrer Maßnahmen ist und wie Ihr Marketingteam den Wirkungsquotienten verbessern könnte. Diese Sicherheit fördert die Optimierung und hilft Ihnen bei der Entscheidung, an welcher Stelle Sie Ihr Marketingbudget investieren sollten.

Die Umsatz-Attribution wurde verbessert und deckt jetzt Online- und Offline-Umsätze auf Omnichannel-Ebene ab. Diese Funktion bietet mehr als das, was Sie in Google Analytics sehen werden. Sie gibt Ihnen eine ganz konkrete Hilfe, um Online- und Offline-Umsätze über die Emarsys Kanäle zu beeinflussen.

Unsere Kunden wissen es bereits: Auf der Emarsys Plattform erhalten Sie Ergebnisse innerhalb von Tagen nach dem Start einer Kampagne. Das hilft Ihnen beim Verbessern Ihrer Rentabilität, da Sie genau zuordnen können, welcher Kanal oder welche Kampagne die von Ihrer Marke gewünschten Ergebnisse liefert.

Im Revenue Analytics Dashboard können Marketer die Umsätze nachverfolgen. Hier sehen Sie den Umsatz und die Anzahl an Käufen für all Ihre Automationen. Die Funktion Revenue Attribution Digest Email fasst zusammen, welche Kampagnen für Umsatz gesorgt haben. Die Ergebnisse landen direkt in Ihrem Postfach.

“Mit der [Revenue Attribution Digest] E-Mail können Führungskräfte schnell informiert werden – Ihr habt da eine tolle Funktion entwickelt.”
Brandon Maskell
Manager Digital Optimization, TaylorMade Golf

Entdecken Sie, wie Sie mit dem Emarsys Summer Release 2020 Ihre Ergebnisse durch Umsatz-Attribution verbessern können.

Fazit

Emarsys hilft Marketingverantwortlichen dabei, die Herausforderungen von heute zu meistern. Manuelle Segmentierung war nie skalierbar. Die einzige Alternative war also Automation. Aber nicht alle Automation-Plattformen sind gleich. Unsere Customer Engagement Plattform ist ein Treffpunkt für Marketer, Emarsys Entwickler und mehr als 2.000 Marken und ihre First-Party-Daten.

Auch wenn die Budgets schrumpfen, können Sie mit einer Analyse der Umsatzauswirkungen und der entsprechenden Attribution entscheiden, an welcher Stelle sich eine Investition lohnt. Da Sie alle Informationen auf einen Blick verfolgen können, können Sie ganz einfach Änderungen vornehmen und das Umsatzwachstum in Echtzeit überwachen.

Wir sitzen alle im selben Boot. Dank konsolidierter Technologien und unserem gemeinsamen Know-how können wir Sie mit Tools versorgen, die Ihr Unternehmen heute und in der Zukunft stärken.

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Woman using smartphone with shopping bag in hands

E-Commerce und COVID-19 – Das sollten Sie als DACH Onlinehändler jetzt unternehmen [Teil 2]

Im ersten Teil unseres Blogposts haben wir uns die wichtigsten Erkenntnisse rund um das veränderte Verbraucherverhalten in der DACH-Region seit COVID-19 angesehen. Alle wichtigen Erkenntnisse sind aber nur dann hilfreich, wenn wir die entsprechenden Handlungsempfehlungen daraus ableiten. Ein entscheidender Punkt für konstant hohe Geschäftsergebnisse und Umsatzzahlen während der Pandemie liegt in einer gesteigerten Schnelligkeit und Agilität bei den eigenen Marketingmaßnahmen. Eine Umfrage während unseres Webinars hat ergeben, dass Online-Händler im deutschsprachigen Raum hier einige Schwierigkeiten sehen. So geben 14% der Befragten an, dass die eigene Schnelligkeit vor allem unter der aktuellen Datenerfassung, bzw. dem Fehlen von Daten leide. 27% sehen das Problem eher im Bereich Analytics, und ganze 55% machen die Marketing-Execution dafür verantwortlich, dass die eigene Agilität durchaus verbesserungsfähig ist.

Im Folgenden geben wir Ihnen einige Tipps an die Hand, mit denen Sie nicht nur die eigenen Marketingaktivitäten langfristig verbessern, sondern auch erfolgreicher in Krisenzeiten navigieren und operieren können.

Unsere Tipps – Das sollten Sie jetzt unternehmen

Kundenbindung ist alles – Sorgen Sie jetzt für attraktive und erfolgreiche Kundenbindungs- und Loyalty-Programme und stellen Sie so sicher, dass sich Ihre treuen Kunden auch in der Zukunft für Ihre Brand entscheiden und nicht zu Konkurrenz abwandern. Punktebasierte Loyalty-Programme, VIP-Services und Vorkaufsrechte für exklusive Produkte sind dabei auf lange Sicht erfolgreicher und aus wirtschaftlicher Sicht nachhaltiger & gesünder, als Rabatt-basierte Incentives, die vor allem Ihren Gewinnmargen schaden.

Bleiben Sie flexibel – Schnelligkeit und Agilität sind jetzt wichtiger denn je. Traditionelle Kampagnenplanung – z.B. Printkampagnen oder komplexe CRM-Strategien – sind ein langwieriger Prozess und nehmen oft mehrere Wochen an Vorbereitungszeit in Anspruch. Die COVID-19 Pandemie hat ein schnelles Reagieren auf Veränderungen nötig gemacht. Als Händler sollten Sie daher sicherstellen, dass Sie technisch gut ausgerüstet sind und über die nötigen Tools und das nötige Know-How verfügen, um Ad-Hoc Marketingmaßnahmen schnell umsetzen zu können – im Zweifelsfall auch durch die Inanspruchnahme von Agenturleistungen. 

Mobile first – Der Anstieg im mobilen Bereich hat deutlich gezeigt: Wenn Sie als Händler noch keine Mobile-Strategie haben, ist jetzt der richtige Moment, in einen mobilen Auftritt oder eine App zu investieren. Der mobile Kanal wir in Zukunft neben dem klassischen Onlineshop ein noch wichtigerer Vertriebskanal werden. 

Binden Sie neue Online-Kunden, bevor diese zum Einzelhandel zurückkehren – Insbesondere wenn Sie ein internationaler Händler sind, müssen Sie sich jetzt überlegen, wie Sie neu dazugewonnene Online-Kunden nicht wieder an den Einzelhandel oder große Warenhausketten verlieren, sobald diese nach dem Lockdown wieder komplett verfügbar sind. Dafür müssen Sie jetzt das Konsumentenverhalten analysieren, darauf reagieren und so Ihre Neukunden langfristig binden – z.B. mit punktegenauen Produktempfehlungen als Teil einer Omnichannel Strategie, mit punktebasierten Loyaltyprogrammen, oder exklusiven Vorkaufsrechten für Stammkunden. Nur so können Sie das erneute Investieren in teure Acquisition-Maßnahmen langfristig verhindern.

Daten und Analysen als Basis Ihrer Kampagnen – Daten und Analysen des Kundenverhaltens sind wichtiger denn je. Kauffrequenz, der durchschnittliche Bestellwert, der Customer-Lifetime-Value, die Conversion-Rate, die Retention-Rate, das Verhältnis online/offline Käufe – alle diese Metriken sollten Sie täglich oder zumindest wöchentlich im Blick haben, um so die entsprechenden Trends zum Konsumentenverhalten ableiten zu können. Aufbauend auf diesen Trends, sollten Sie im nächsten Schritt die richtigen Schlüsse ziehen, die richtigen Potenziale erkennen, und Ihre Kampagnen-Planung und Marketing-Execution entsprechend anpassen.

Omnichannel sorgt für höhere Konversionen – Gerade in einer Zeit hoher Wechselbereitschaft und Flexibilität auf Verbraucherseite, ist eine umfassende Strategie zur Steigerung der Conversions unerlässlich. Sie sollten sicherstellen, dass Sie den erhöhten Web-Traffic nutzen, um Leads gezielt anzusprechen – mit klassischen Warenkorbabbruchs-Kampagnen oder Kampagnen zum Browse-Abbruch. Dafür ist zunächst eine Identifikation der Leads nötig, um dann Ad-Hoc auf der Webseite (per Web-Overlay), oder im Nachgang über E-Mails oder Social-Ads den Besucher zu engagen und im Idealfall zu konvertieren.

Wenn wir uns von der Neukundegewinnung hin zu den Bestandskunden bewegen, ist Omnichannel als Marketingansatz nicht weniger wichtig. Für Kunden, die z.B. kein Opt-In für Marketing-Messages gegeben, oder den Newsletter nicht abonniert haben, bietet sich ein Omnichannel-Ansatz und eine nahtlose Orchestrierung zwischen online und offline Kanälen an, um genau diesen Kunden z.B. per Post, bzw. per Direct Mail wichtige Informationen zu Aktionen und Rabatten zu übermitteln.

Fazit

Wir werden uns alle darauf einstellen müssen, in den nächsten Wochen und Monaten weiter agil zu bleiben und uns an die neue Normalität zu gewöhnen – ganz besonders in der E-Commerce und Retail Branche. Nur durch ein strukturiertes Vorgehen und ein zeitnahes Reagieren auf die zahlreichen Veränderungen die uns bevorstehen, können Online-Händler ihren Kunden auch weiterhin ein attraktives Kauferlebnis bieten, sie langfristig binden und so nachhaltig ihre Geschäftsergebnisse auch während einer herausfordernden wirtschaftlichen Situation steigern.

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Wie Interaktionen in Echtzeit die Customer Loyalty stärken

Sie kennen das bestimmt: Sie kaufen etwas online und anschließend sendet Ihnen das Unternehmen irrelevante Batch-and-Blast E-Mails.

Sie kaufen zum Beispiel eine Herrenjeans, erhalten jedoch E-Mails für Blusen… Das passt nicht, passiert jedoch immer wieder. Auf diese Weise verlieren Sie das Vertrauen in die Marke. Sie bekommen das Gefühl, dass das Unternehmen Sie gar nicht kennt – und irrelevante Werbeanzeigen verfolgen Sie auf Facebook und Google.

Ein plausibles Fazit wäre: Sie melden sich ab und wechseln zur Konkurrenz, weil das Unternehmen Sie wie jeden x-beliebigen Kunden behandelt – und nicht wie einen geschätzten Kunden, mit dem die Marke eine gegenseitige und wertvolle Beziehung aufbauen will.

Das Problem ist, dass Sie damit nicht alleine sind. Tatsächlich geben “93% aller Verbraucher an, Marketingmitteilungen zu erhalten, die für sie nicht relevant sind.“

Personalisierung und Ihr Marketing Tech-Stack

Wenn Sie über begrenzte Ressourcen verfügen, kann es für Sie als Marketingverantwortlicher schwierig werden, 1:1 personalisierte Nachrichten über alle Kanäle hinweg zu erstellen. Wie die meisten Unternehmen verfügt Ihr Unternehmen möglicherweise über einen Marketing Technology-Stack mit Daten, die auf mehrere Silos verteilt sind. Tatsächlich geben 82% der im Vertrieb und Marketing arbeitenden Fachkräfte an, dass sie durch den ständigen Wechsel zwischen einzelnen Marketing-Tools bis zu einer Stunde pro Tag verlieren.

Viele Marketer verlassen sich darauf, dass andere interne Abteilungen und Teams alle Daten sammeln und aufbereiten, damit bei den Marketingkampagnen und anderen Initiativen die besten und effektivsten Entscheidungen getroffen werden können. Bei all diesen Informationen, die über mehrere Tech-Stacks verteilt sind, kann es jedoch zu lange dauern, diese Daten für mehrere Kanäle zu segmentieren und zu personalisieren.

Und eine Verzögerung bei der Organisation Ihrer Daten führt oftmals zu einem Umsatzverlust. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Besucher Ihrer Website hat ein Hemd in seinen Einkaufswagen gelegt, aber nicht gekauft. Am nächsten Tag bekommt er durch Ihr automatisiertes System eine E-Mail mit der Info eines Warenkorb-Abbruchs. Das ist in der Regel eine gute Aktion – jedoch ist das Hemd ausverkauft und führt somit zu einer negativen Erfahrung. 

Bereit für eine Echtzeit-Personalisierung in Ihrem Marketing?

Wie effektiv ist Ihre Personalisierung?

Eine Studie aus dem Jahr 2019 hat gezeigt, dass die Personalisierung für Personen im Alter von 18–34 Jahren am wichtigsten ist. Das könnte sich in diesem Jahr jedoch geändert haben, da der E-Commerce in den letzten Monaten zugenommen hat. Immer mehr Menschen verschiedener Generationen kaufen online und zwar öfter als zuvor prognostiziert.

Die Personalisierung ist für Unternehmen von entscheidender und zentraler Bedeutung, da „90% aller Verbraucher angeben, dass sie Nachrichten und Informationen von Unternehmen, die nicht persönlich relevant sind, als ‚lästig‘ empfinden.“

Augmented reality marketing. Hand holding smart phone use AR application to check information

Ihre Kunden möchten von Ihnen relevante Inhalte erhalten. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage sind „44% der Verbraucher dazu bereit, zu einer Marke zu wechseln, die ihre Marketingkommunikation besser personalisiert.“ Kunden, die keine personalisierten Marketingbotschaften erhalten, könnten also zur Konkurrenz wechseln.

Laut einer Forbes-Umfrage führt die Personalisierung zu höheren Umsätzen, mehr Impulskäufen, weniger Retouren und letztendlich zu treuen Kunden.

Kunden-Interaktionen in Echtzeit und Ihre Daten

Real-Time Interaction Management (RTIM) ist ein von Forrester geprägter Begriff und beschreibt einen Zustand, in dem Sie Ihren Kunden genau das bieten, was sie auch erwarten: Digitale und stark personalisierte Erlebnisse. Jede Minute gelangt eine Flut von Daten in Ihre Customer Engagement Plattform.

Machen Sie sich diese Daten zunutze, um ein tieferes Verständnis für jeden einzelnen Kunden zu erlangen, und verwenden Sie Real-Time-Trigger, um über kontextbezogene Nachrichten mit Ihren Kunden zu interagieren.

Im Idealfall geschieht das durch die Einrichtung fortlaufender und automatisierter Journeys. Durch Kundenaktivitäten und in Kombination mit der richtigen Customer Engagement Plattform, können impulsgesteuerte Journeys über jeden Kanal hinweg erstellt werden, ohne dass Ihre IT-Abteilung miteinbezogen werden muss.

Die Kunden-Interaktion in Echtzeit ist mehr als nur ein Popup, das erscheint, wenn ein Kunde Ihre Website besucht – die Interaktion nutzt AI-gesteuerte Echtzeit-Daten, um Kunden zu verstehen und zu wissen, wann relevante und zeitnahe Informationen benötigt werden.

Unsere 26+ neuen Funktionen steigern Umsatz und Wachstum für Ihre Brand.

Kunden-Interaktionen und Loyalty

Durch die Bereitstellung der richtigen Kommunikation zur richtigen Zeit bauen Marken eine Verbindung zu ihren Kunden auf und schaffen ein Gefühl der Verbundenheit, sie sorgen für „Loyalty“.

Treue Kunden (Kunden, die sich für Ihr Unternehmen entscheiden und gleichzeitig gegen die Konkurrenz) machen bis zu 80% des Umsatzes eines Unternehmens aus, auch wenn sie nur 20% der gesamten Zielgruppe darstellen. Genau diese Kunden geben in der Regel 67% mehr für Produkte und Dienstleistungen aus und sind 5 x leichter zu halten als Neukunden.

Glückliche und treue Kunden werden automatisch zu Markenbotschaftern und teilen ihre Erfahrungen mit Freunden, Familie und Kollegen – was Ihre Umsätze zusätzlich erhöht.

Genau an diesem Punkt setzt die Customer Engagement Plattform an: Sie unterstützt Ihre Loyalty-Programme und ist – in Kombination mit Kunden-Interaktionen, die mit aktuellen Marketingmaßnahmen verknüpft sind – in der Lage, stark personalisierte Erlebnisse zu schaffen, die Ihre Geschäftsergebnisse verbessern.

Fazit

Um sicherzustellen, dass Ihre Kunden weiterhin mit Ihrer Marke in Kontakt bleiben, ist es unter anderem am effektivsten, ihnen relevante Informationen zur richtigen Zeit und auf dem richtigen Kanal zur Verfügung zu stellen.

Ihre Customer Engagement Plattform kann zwar eine automatisierte Kundenkommunikation anbieten, wenn diese jedoch nicht relevant ist oder nicht zur richtigen Zeit kommt, sind die Kunden eventuell enttäuscht, oder wechseln zur Konkurrenz.

Ein Hauptaugenmerk des Emarsys Summer Release 2020 liegt in der Unterstützung Marketingverantwortlicher dabei, kontextrelevante, zeitnahe und personalisierte Nachrichten über jeden Kanal hinweg zu senden und ein integriertes Loyalty-Programm zu nutzen, um Kunden zu gewinnen und langfristig zu halten. Kurz: Ihre Kunden sollten sich mit Ihrer Marke rundum wohlfühlen.

Das Wichtigste dabei ist, dass alle Loyalty-Programme und Interaktionen in kürzester Zeit eingerichtet werden können, wodurch sich nicht nur die Time-to-Value verkürzt, sondern sich auch der Bedarf an zusätzlichen Ressourcen verringert und sich die Anzahl der Anwendungen in Ihrem Marketing Tech Stack minimiert.

Fragen Sie sich kontinuierlich: Was erwarten meine Kunden von mir? Wenn Sie personalisierte Informationen zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen Kanal bereitstellen, ist die Chance, Ihre Kunden zufriedenzustellen und sie dauerhaft an Ihre Marke zu binden, um ein vielfaches höher.

„Ich habe gelernt, dass Menschen oft vergessen, was man gesagt oder getan hat – aber nicht, welche Gefühle man bei ihnen ausgelöst hat.“
Maya Angelo

Möchten Sie sehen, wie das Emarsys Summer Release 2020 Sie bei personalisierten und digitalen Interaktionen unterstützt?

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E-Commerce und COVID-19 – Das müssen Sie als DACH Onlinehändler jetzt wissen [Teil 1]

Seit Beginn der COVID-19 Pandemie und des darauf folgenden Lockdowns, hat sich nicht nur unsere Arbeitswelt, unsere sozialen Kontakte und unser Verhalten im öffentlichen Raum verändert, sondern vor allem auch unser Einkaufsverhalten.

In kaum einer anderen Branche ist dies deutlicher spürbar, als im E-Commerce. In diesem Monat haben wir uns im Zuge eines Webinars zusammen mit dem bevh die aktuellen Trends und ersten Analysen der Veränderungen im Kunden- und Kaufverhalten in der DACH Region angesehen. Im ersten Teil dieses Blogposts geben wir einen Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse und Entdeckungen des Webinars. Im zweiten Teil liefern wir eine kurze Zusammenfassung hilfreicher Tipps und Maßnahmen, die Sie schon jetzt implementieren können, um erfolgreich und unbeschadet durch die Krise zu kommen.  

1. Anstieg im Online-Kaufverhalten post-Lockdown

Vereinfacht kann man sagen, dass der Lockdown in Deutschland zu einem massiven Anstieg der Online-Bestellungen geführt hat. Das ist zunächst nicht weiter verwunderlich: Durch den Lockdown waren viele Verbraucher auf alternative Möglichkeiten angewiesen, um dringend benötigte Produkte zu kaufen, die im Einzelhandel durch vorübergehende Geschäftsschließungen oder Lieferengpässe zeitweise nicht erhältlich waren.

Gleichzeitig schafften veränderte Alltagsstrukturen – vermehrte Arbeit im Home Office, veränderte Sozialkontakte, etc. – neue Produktbedürfnisse, die zum Teil nur über den Onlinehandel befriedigt werden konnten.

Der Anstieg im Online-Kaufverhalten ging zudem Hand in Hand mit einem positiven Trend zu gesteigerter Digitalisierung unter Verbrauchern. Interessanterweise fand und findet diese Steigerung in allen demographischen Gruppen statt und konzentriert sich vor allem auf die Bereiche Mobile Engagement und Push-Send-Out – bei letzterem sehen wir im Vergleich zum Vorjahr aktuell fast eine Verdreifachung im Volumen. Das bedeutet auch: deutsche Onlinehändler dürfen generell in den nächsten Monaten mit einer größeren Bereitschaft der Verbraucher zum Online-Handel und zu Online-Bestellungen über alle Altersgruppen hinweg rechnen – damit ist der adressierbare Markt deutlich gewachsen. 

Eines haben unsere Analysen aber auch gezeigt: Alle positiven Trends und der signifikante Anstieg der Neukunden im Online-Bereich konnten bei weitem nicht die Umsatzeinbußen im Stationären Handel durch den Lockdown ausgleichen. Das bedeutet: Retailer werden in Zukunft weitaus mehr Maßnahmen ergreifen müssen, um diese Einbrüche bei den Umsätzen ausgleichen zu können.

2. Onlinekäufer werden flexibler

Zeitgleich mit dem Anstieg im Online-Kaufverhalten, sehen wir auch eine größere Bereitschaft von Kunden, aus einem deutschen Handelsumfeld in internationale Bereiche abzuwandern. Dieser Prozess ist sozusagen dreiteilig: 1) der Kunde findet ein Produkt nicht mehr im Einzelhandel, oder der Einzelhandel ist vorübergehend geschlossen, 2) der Kunde wechselt in den Online-Bereich, um das gesuchte Produkt zu bestellen, 3) wenn das Produkt in den bevorzugten Online-Shops nicht erhältlich ist, weicht der Kunde auf Online-Shops in Nachbarländern, bzw. nach GB oder in die USA aus.

Allgemein lässt sich festhalten, dass Kunden aus Deutschland seit COVID-19 eine stärkere Bereitschaft zeigen, auch auf andere europäische oder außereuropäische Onlineshops auszuweichen, wenn benötigte Produkte nicht anders zu finden sind. Das bedeutet im Umkehrschluss: Hier müssen deutsche Händler besonders aufmerksam sein und ihre Bestandskunden durch attraktive Treueprogramme oder andere Kundenbindungsprogramme langfristig stärker binden.

3. Das Halten von Bestandskunden wird durch COVID-19 schwieriger

In Zusammenarbeit mit Google und Facebook haben wir beobachtet, dass viele Händler und Brands seit der Krise ihre Acquisition- und Advertising-Budgets und Strategien fast komplett heruntergefahren haben. Die zugrundeliegende Prämisse dabei war, dass die vorhandenen loyalen Kunden für den Löwenanteil des erwirtschafteten Umsatzes sorgen würden, und die teuren Akquisitionsmaßnahmen erst einmal auf Eis gelegt werden könnten – gerade im Hinblick auf die ungewisse wirtschaftliche Lage durch die beginnende Pandemie ist dieses Verhalten nachvollziehbar

Das Problem an diesem Vorgehen war allerdings: Die Strategie ist nicht aufgegangen. Auch wenn wir insgesamt einen höheren Online-Traffic und eine größere Bereitschaft für Onlinekäufe sehen, sind die Umsätze durch Bestandskunden massiv eingebrochen. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz durch Stammkunden bei 25,8% – im März 2020 sank dieser Wert auf unter 19%.

Wir sehen hier: Die Flexibilität der Onlinekäufer hat auch ihre Schattenseiten. Und diese Entwicklung ist auf lange Sicht gefährlich – denn Onlinehändler können zwar kurzzeitig den Umsatzrückgang durch das Wegfallen von Stammkunden mit dem gesteigerten Geschäft durch Neukunden kompensieren, können aber langfristig den hohen Wert eines Stammkunden nicht durch einen Neukunden ersetzen.

Veränderte Produkt-Nachfragen und -Bedürfnisse verschärfen die Lage noch weiter. Kunden sind heute mehr denn je darauf bedacht, möglichst schnell und möglichst günstig ihre benötigten Produkte zu kaufen. Dafür wandern sie im Zweifelsfall auch schnell zur Konkurrenz ab. All das führt zu einer neuen Art von Loyalität – und das bedeutet auch, dass Händler hier umdenken und sich verstärkt auf die Kundenbindung (und zwar mit mehr als nur Rabattaktionen) konzentrieren müssen. Loyalty-Programme sind an dieser Stelle eine gute Möglichkeit, Kunden echte Mehrwerte zu bieten und sie langfristig zu halten. Gleichzeitig sollten Onlinehändler auf Veränderungen im Kaufverhalten reagieren und aktuell stark nachgefragte Produkte ihren wichtigsten Kunden zuerst anbieten – mit entsprechenden Kampagnen und passenden Werbemaßnahmen.

Fazit

Die COVID-19 Pandemie hat insgesamt für den E-Commerce strukturelle Vorteile geschaffen, aber gleichzeitig auch für einige Hindernisse und Schwierigkeiten gesorgt. Generell lässt sich festhalten, dass zwar einerseits der adressierbare Markt gewachsen ist und dass Kunden über alle Altersgruppen hinweg offener dafür sind, Artikel des täglichen Gebrauchs online zu kaufen, aber dass diese Offenheit auch dazu führt, dass viele Stammkunden ihren bevorzugten Marken untreu werden und im Zweifelsfall schneller als vor der Pandemie zur Konkurrenz abwandern, wenn z.B. Produkte nicht verfügbar, oder mit langen Lieferzeiten verbunden sind.

Erfahren Sie im 2. Teil unseres Blogposts mehr darüber, wie Sie mit praxisnahen Tipps & Tricks Ihre Marketingmaßnahmen auf Vordermann bringen und so langfristig Ihre Geschäftsergebnisse auch nach Lockerung der Covid-19 Maßnahmen verbessern können.  

 Weiterführende Inhalte:

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Adaptieren & Reagieren: Wie die richtige Digitale Retail-Strategie zu mehr Kundenwachstum während COVID-19 führt

Während wirtschaftlicher Krisen tritt oft ein interessantes Phänomen auf, das den Namen “Lipstick Effekt” trägt. Was sich dahinter verbirgt ist Folgendes: Luxusmarken verzeichnen während ökonomischer Krisen oft eine verstärkte Nachfrage nach Schönheitsprodukten. 

Die Erklärung dahinter ist verhältnismäßig einfach: Als Reaktion auf eine angeschlagene Wirtschaft, investieren viele Verbraucher_innen in Schönheitsprodukte wie Lippenstifte, Make-Up und Parfum, um den eigenen Selbstwert zu erhöhen und sich gut zu fühlen. Die aktuelle COVID-19 Pandemie ähnelt zwar anderen globalen Krisen der Vergangenheit, insofern als dass sie eine weltweite Rezession ausgelöst hat, jedoch ist der berühmte „Lipstick Effekt“ für die meisten Beauty Brands bislang ausgeblieben.  

Auf der anderen Seite sehen wir am Beispiel von Adore Beauty – einem Online Retailer – wie eine erfolgreiche Strategie zur Kundenbindung auch während COVID-19 aussehen kann.

Herausfinden, was Kunden benötigen

Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie, musste Adore Beauty einen Rückgang der Verkaufszahlen bei Lippenstiften und Lip Glossen um 24% verzeichnen – und das, obwohl das Unternehmen 3x höhere Neukundenzahlen als bislang verzeichnete. Die Gründe für diesen Zuwachs an Neukunden sind vielfältig – aber der vermutlich wichtigste Ausschlaggeber war die Fähigkeit des Unternehmens, sich an die neuen Gegebenheiten und Anforderungen anzupassen. Das Unternehmen erkannte schnell, welche Produkte in der Pandemie verstärkt nachgefragt wurde, und stellte sich auf diese Situation ein.

“Das ist sehr spannend für uns – Alle sprechen über den Lipstick Effekt, aber wir beobachten etwas ganz anderes,” so Adore Beauty CEO Kate Morris gegenüber dem The Sydney Morning Harold. “Wir sehen eine verstärkte Nachfrage nach Hygieneprodukten. Viele Verbraucher haben die Aufforderung nach häufigem Händewaschen wirklich verstanden. Und wir sehen dadurch im Umkehrschluss einen dreifachen Anstieg der Verkäufe von Seifen, Handwaschlotionen und Handdesinfektionsmitten im Vergleich zum Vormonat.”

CCINSIGHT.ORG | Datenbasierte Verbraucher-Insights, die Retailern bei der Umsetzung neuer Strategien für COVID-19 unterstützen

Durch die Daten, die Adore Beauty in seiner Omnichannel Customer Engagement Plattform einsehen konnte, wurde dem Unternehmen schnell klar, dass vor allem Hygieneprodukte ganz oben auf der Liste der nachgefragten Artikel während der Corona-Krise standen. Andere Bereiche, in denen die Nachfrage signifikant anstieg, waren vor allem Self-Care und Self-Improvement Produkte, wie z.B. Feuchtigkeitscremes, Haarmasken, Bade Öle, und Gesichtsmasken.

Indem Adore Beauty die am stärksten nachgefragten Produkte identifizieren und nachverfolgen konnte, war das Unternehmen in der Lage, mit seinen Kunden noch besser und genauer während COVID-19 zu kommunizieren und die individuellen Bedürfnisse der Verbraucher zu erfüllen.

Wohlgefühl und Comfort bieten – Nicht nur Produkte

Nachdem Adore Beauty verstanden hatte, dass besonders die hochpreisigen Self-Care Produkte seinen Kunden in dieser schwierigen Zeit ein Gefühl von Wohlbefinden und Ruhe vermitteln konnten (und dadurch auch die am stärksten nachgefragten Produkte waren), passte das Unternehmen seine Kommunikations-Strategie umgehend an diese neue Situation an.

Adore Beauty verschickte z.B. E-Mails an seine Kunden, inkl. beliebter Tipps & Tricks für ein “Beauty-Treatment zuhause” – zusammen mit Vorschlägen für passende Produkte, wie beispielsweise probiotische Masken zur Straffung der Haut, Microneedling in Form von speziellen Geräten, Lavendel Bade Öle, und luxuriöse Duftkerzen (denn nichts beschreibt Self-Care besser, als eine entspannte und erholsame Atmosphäre zuhause).

Das Unternehmen ging sogar noch einen Schritt weiter und rief den Adore Beauty “Hangout” ins Leben – um noch enger mit seinen Kunden kommunizieren zu können. Diese Initiative sollte in erster Linie “das Beste aus der Schönheitsbranche (und uns) zusammenbringen”. Dafür nutzte das Unternehmen Blogposts und andere Inhalte rund um das Thema Beauty und Hautpflege, speziell zusammengestellte Podcast-Playlists und Video Tutorials, und einen Live Instagram-Hangout jeden Montag, um 19:00 Uhr. Durch den vielerorts angeordneten sozialen Abstand aufgrund von COVID-19, wollte das Unternehmen eine Möglichkeit für die eigenen Kunden bieten, sich auszutauschen, Schönheitstipps zu teilen und noch mehr über Beauty und Schönheitspflege zu lernen. Und mit dieser Strategie lag Adore Beauty genau richtig.

Die Flexibilität & Agilität einer Marke hängt besonders in Zeiten sozialer oder wirtschaftlicher Unruhen von der jeweiligen Technologie ab, die diese Marke verwendet. Adore Beauty war in der komfortablen Situation, eine Customer Engagement Plattform zu nutzen, die es dem eigenen Marketingteam erlaubte, schnell auf Veränderungen zu reagieren und die Kundenkommunikationen zeitnah an die neue Gesamtsituation anzupassen (ohne, dass dafür die hauseigene IT-Abteilung miteinbezogen werden musste).

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Adaptieren, Verbinden, Liefern

Die COVID-19 Pandemie hat zu großen Unsicherheiten für viele Marken auf der ganzen Welt geführt. Für einige Marken hat die darauf folgende Rezession jedoch ein Umdenken und eine Flexibilität ausgelöst, die nicht nur das eigene Unternehmen erfolgreich handeln, sondern auf lange Sicht sogar wachsen lassen. Was diese Marken vereint, ist ein klarer Fokus auf die eigenen Kunden und die neuen Bedürfnisse der Verbraucher, eine schnelle Reaktion auf sich verändernde Gegebenheiten, und letztendlich die Fähigkeit, auch weiterhin einen Mehrwert für Kunden und potenzielle Kunden zu liefern.

Adore Beauty hat genau das geschafft – durch eine Anpassung der eigenen E-Mail- und Website-Kommunikationen an exakt die Produkte und Themen, die für Kunden während der COVID-19 besonders interessant und wichtig sind. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit seinem Adore Beauty Hangout und vielen weiteren Kommunikationsmöglichkeiten für ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter seinen Kunden – und auch zwischen Kunden und Marke – gesorgt.

Auch wenn einige Produktkategorien derzeit eine schwächere Nachfrage erleben, bzw. ein Business-as-Usual Ansatz momentan für viele Marken nicht möglich ist, hat Adore Beauty einen nachhaltigen Weg gefunden, auch während der Krise beeindruckende Geschäftsergebnisse zu verzeichnen. Dazu beigetragen hat neben einer leistungsstarken Omnichannel Customer Engagement Plattform – die das Identifizieren neuer Opportunities innerhalb der vorhandenen Kundendaten und das schnelle Reagieren darauf ermöglicht – vor allem der stärkere Fokus auf die Bedürfnisse und Wünsche der eigenen Kunden während dieser herausfordernden Zeit.

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3 Arten, wie Google AI-Anwendungen für Brands und Marketer neu definiert

In den vergangenen Jahren hat Google zahlreiche einfach anwendbare AI-Algorithmen, Templates und Tools entwickelt, um Marketern und ihren jeweiligen Unternehmen eine AI-Nutzung auf breiter Ebene zu ermöglichen.

Kürzlich konnten wir eine neue Technologie-Partnerschaft mit Google Cloud publik machen. Sie gewährleistet, dass wir unseren Kunden das bestmögliche AI-Marketing zur Verfügung stellen können. Das Gemeinschaftsprojekt versetzt die Marken unserer Kunden in die Lage, von besseren Echtzeit-Prognosen zu profitieren, die alle durch AI ermöglicht werden.

Vor diesem Hintergrund möchten wir darstellen, was Google mit AI erreicht hat. Wir wollen uns einige Beispiele ansehen, die illustrieren, wie Google Marken und Marketern den Weg bereitet hat.

Google ist dabei, den AI-Markt zu dominieren (Bild: Popsci.com)

AI-Innovation für Marken, Datenwissenschaftler und Marketer

Google macht es für Marken einfacher als je zuvor, AI zu verwenden, um mit ihren Kunden in Verbindung zu treten. Hier einige Methoden, die das Unternehmen dabei anwendet.

1. Partnerschaften mit Tech-Providern

Googles Partnernetzwerk ermöglicht neue Wege beim Teilen von Diensten und Daten. Dies gilt insbesondere für Marken, die mit diesen Tech-Providern arbeiten und von großen Mengen qualitativ hochwertiger Daten abhängig sind, um ihre Prozesse und Analysen damit zu befüllen und zu versorgen.

Emarsys ist kürzlich eine Partnerschaft mit Google Cloud eingegangen, um einen Entscheidungsrahmen in Echtzeit zu entwickeln. Dieser wird Kunden noch mehr Marketing-Produkte und -Tools in Echtzeit zur Verfügung stellen.

Indem wir mit Googles AI-Entwicklern über Googles Kubernetes-System zusammenarbeiten – und so unsere Analysen und AI-Modelle in Echtzeit weiterentwickeln – helfen wir unseren Kunden nun, Echtzeitprognosen zu mehr als 1,4 Milliarden Personen bereitzustellen. Dabei ermöglichen wir unseren Kunden, sofort auf das Kundenverhalten zu reagieren.

Ich habe mit Datenexperten bei Emarsys und Google gesprochen, um herauszufinden, was all dies tatsächlich für Marken bedeutet.

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„Gemeinsam verwenden wir etwas aus dem Gebiet AI – Bayessches Lernen (maschinelles Lernen auf der Grundlage von statistischen Daten) – das auf BigQuery beruht. Ihr (Emarsys) sendet E-Mails an mehr als 1,4 Milliarden Nutzer, wobei es darauf ankommt, sie zum richtigen Zeitpunkt zu versenden – was nicht unerheblich ist. Das Timing ist entscheidend. Sie verwenden unsere BigQuery Data-Warehouse-Lösung … um stets zu sehen, wann eine E-Mail verschickt werden muss.“

Dr. Michael Menzel, Cloud Customer Engineer für Big Data und ML bei Google

Levente Otti, Head of Data bei Emarsys, erinnert sich noch an eine Zeit, in der täglich Daten stapelweise verarbeitet und ausgewertet wurden. Mittlerweile können Marketingaktionen innerhalb von Sekunden nach einem Event ausgeführt werden, und Kunden können sofort reagieren.

Google-Partner treten einem Ökosystem bei, das sich durch Big-Data-Exzellenz auszeichnet und Echtzeit-Marketing in wesentlich größerem Umfang ermöglicht.

2. DeepMind, Bilderkennung und Google Cloud Video Intelligence

Im Jahr 2012 entwickelte Google ein neuronales Netzwerk, das den menschlichen Erkenntnisprozess nachahmte. Nach einiger Übung konnte es so Bilder von Katzen erkennen.

2014 erwarb Google ein Start-up mit dem Namen DeepMind, was zur Entstehung von AlphaGo führte. Dies war der erste echte Vorstoß hin zur Entwicklung eines selbstlernenden Algorithmus.

Was die Öffentlichkeit bei diesen Entwicklungen nicht mitbekam, war die hintergründige Einführung von Deep Learning und Machine Learning innerhalb von Googles Portfolio.

Bilderkennung war der erste größere Anwendungsfall für Googles Deep Learning, während Bildverbesserung den jüngsten Durchbruch darstellt. Die Maschine wertet dabei die in einem Bild vorhandenen Daten aus, um fehlende Bildteile zu ersetzen oder zu ergänzen.

Google uses AI to read and inform ranking of images by detecting what’s in a picture. Image source: cognitiveSEO

Die Anwendung von Bilderkennung eignet sich sowohl für Verbraucher, als auch für Unternehmen. Einer E-Commerce- oder Retail-Marke kann sie es beispielsweise ermöglichen, in einer riesigen Bibliothek auf der Grundlage von Bildattributen einfach nach dem passenden Bild für eine Werbe-E-Mail zu suchen.

Auch auf der Video-Plattform des Unternehmens kommt Googles AI zum Einsatz.

Nutzer der Plattform können neben zahlreichen anderen Anwendungsfällen die Segmentierung und die Analyse von Inhalt und Kontext aus Videos automatisieren.

Google Cloud Video Intelligence lets users search every moment of videos in their library. Image source: Google Cloud Platform (YouTube)

Die Video Intelligence API kann auch Filmemachern, Erstellern von Content und Marketern dabei helfen, schnell und einfach eine große Bibliothek mit Videoinhalten zu sichten und zu analysieren.

3. Machine Learning, AutoML und TensorFlow

Statt alles proprietär zu halten, hat das Google-Team sich für den entgegengesetzten Ansatz entschieden: Google stellt zahlreiche gemeinschaftsfördernde Open-Source-Tools für jedermann zur Verfügung, um das Machine Learning zu befördern.

Googles Cloud AutoML ist beispielsweise ein Paket von Machine Learning-Produkten, die Entwickler in die Lage versetzen, auch mit eingeschränkter Expertise im Machine Learning oder wenigen Daten qualitativ hochwertige Modelle zu trainieren.

Ashwin Ram, Technical Director of AI bei Google, erklärte als Gast in unserem Podcast, wie dies funktioniert:

Google Cloud AutoML can train, evaluate, improve, and deploy models through a simple UI that lets users upload their own data. Image source: 9to5Google

TensorFlow ist eine andere Open-Source-Bibliothek für Artificial Intelligence, die Entwickler in die Lage versetzt, ihre eigenen Modelle für zahlreiche Anwendungsfälle zu schaffen. Dazu gehören Stimm- und Geräuscherkennung, Textanwendungen, Bilderkennung, Zeitreihen und Videoerkennung. Dabei werden Datenflussdiagramme verwendet, um Modelle zu entwickeln. Entwickler können großangelegte und mehrschichtige neuronale Netzwerke erstellen.

TensorFlow und Googles offene ML-Bibliothek ermöglichen es praktisch jedem Nutzer mit minimalen Fähigkeiten, Computer dahin zu trainieren, ihre eigenen Modelle zu verwenden und Prognosen zu erstellen.

Fazit

Es war stets das Ziel von Googles Innovations-Team, der gesamten Welt ein einfacheres Leben und Arbeiten zu ermöglichen. Daher integriert das Team AI, ML und Deep Learning in alle Anwendungen, um Aufgaben zu erleichtern und den Zugang zu Informationen zu verbessern.

„Das ist das Ziel bei einem Smartphone mit maschineller Intelligenz: Ein echter und persönlicher digitaler Assistent, der treffende Prognosen liefert und über ein umfassendes Wissen verfügt – der Teil deines Gehirns, mit dem du nicht geboren wurdest.“ — Dave Gershgorn, Popsci.com

Unsere neugegründete Partnerschaft und die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Google zu Innovationen im AI-Marketing erlaubt uns, mit einigen der klügsten Datenwissenschaftlern der Welt zusammenzuarbeiten, während wir dazu beitragen, prädikative Analysen für die Kunden von Google und unsere eigenen Kunden zu transformieren. Wir glauben daran, dass diese Partnerschaft unseren Kunden einen direkten Vorteil durch Googles Fortschritte in den AI-Anwendungen verschafft.

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➤ Die von Emarsys kürzlich eingegangene Partnerschaft mit Google ermöglicht es Marketern, sofort auf Kundenverhalten zu reagieren, da wir nun Echtzeit-Prognosen zu mehr als 1,4 Milliaren Personen anbieten können. Mehr dazu erfahren Sie von unserem Head of Data, Levente Otti, in seiner jüngsten Fallstudie und dem Interview mit Google.

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